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Blancpain-Premiere in Monza: Lucas Wolf startet im Tourenwagen durch

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Monza, Italien, 13. April: Umstieg problemlos gemeistert: Serien-Neuling Lucas Wolf hat beim Saisonauftakt der Blancpain Endurance Serie im italienischen Monza einen rundum gelungenen Einstand gefeiert.

Der 19 Jahre alte Rennfahrer aus dem südhessischen Mörlenbach belegte im dreistündigen Rennen am Sonntag mit seinen HTP Motorsport-Teamkollegen Sergei Afanasiev aus Russland und dem Niederländer Stef Dusseldorp den 11. Platz. Damit pilotierte das schnelle Trio den zweitbesten Mercedes-Benz SLS AMG GT3 in dem mit 38 Tourenwagen gespickten internationalen Spitzenfeld.

„Für das erste Rennen war das doch schon sehr ordentlich. Ich hatte an diesem Wochenende sehr viel Spaß, bin allerdings nicht komplett zufrieden, da ich die Zeitstrafe definitiv nicht nachvollziehen kann. Das gesamte Team hat einen tollen Job gemacht und ich bin sehr stolz darauf, dass ich die schnellste Zeit auf unserem Auto gefahren habe und am Ende meines Stints im Rennen sogar mit das schnellste Auto auf der Strecke war. Wir haben bis zum Ende um eine Top-Ten-Platzierung gekämpft. Leider haben wird diese nur knapp verpasst“, sagte Wolf im Pressegespräch nach dem Rennen.

Dem  ambitionierten Mercedes-Youngster, der im vergangenen Jahr noch im Formel-3-Boliden im Rahmen der Europameisterschaft gestartet war, ist die Anpassung an den GT3 im Eiltempo geglückt. „Ich musste mich erst mal ordentlich umstellen, um das Auto nicht zu überfahren. Es ist definitiv eine andere Welt! Es funktioniert mittlerweile aber richtig gut und ich gewöhne mich mehr und mehr an das Auto“, so Wolf.

Das Autodromo Nazionale di Monza gehört zu den weltweit aufregendsten Rennstrecken. Die besondere Lage im königlichen Park nordöstlich von Mailand verleiht dem Hochgeschwindigkeitskurs einen ganz besonderen Charakter.

Am Samstagvormittag musste der rot-weiße „Lukoil“-Flügeltürer zunächst in den  beiden freien Trainingssitzungen auf die Strecke, die wegen ihrer Ausgestaltung nicht unbedingt ideal für den Mercedes ist, abgestimmt werden. In den drei Qualifying-Sitzungen am späten Nachmittag erreichten Wolf, Afanasiev und Dusseldorp mit ihrer schnellsten Runde von 1:48,686 Minuten den 14. Startplatz.

Im Rennen am Sonntagnachmittag erwischte Wolf einen nahezu optimalen Start, bei dem er das übliche Gerangel geschickt vermied. Auch in der Folge leistete sich der talentierte Nachwuchspilot kaum Fehler. Lediglich einmal kassierte das Team im Anschluss an eine leichte Kollision eine umstrittene Drive-Through-Penalty und musste daraufhin durch die Boxengasse fahren. Bis zur „schwarz-weiß-karierten“-Zielflagge kämpfte die Crew des Mercedes mit der Startnummer #85 um eine Platzierung in den Top Ten. Im finalen Stint verpasste Dusseldorp als Elfter allerdings knapp den Sprung in die Punkteränge. Ohne die fragwürdige Durchfahrtsstrafe wäre sicher eine Platzierung im Bereich zwischen Rang fünf und acht möglich gewesen.

Vom 24. bis 25. Mai macht die Blancpain Endurance Series 2014 Station im englischen Silverstone. Anschließend stehen die Rennen in Paul Ricard, Frankreich (28. bis 29. Juni) und beim 24-Stunden-Rennen im belgischen Spa (23. bis 27. Juli) im Kalender. Das Saisonfinale wird vom 19. bis 21. September auf dem traditionsreichen Nürburgring in der Eifel ausgetragen.

Internet:  www.lucas-wolf.de

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