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F3-EM: Lucas Wolf erlebt rabenschwarzen Samstag in Zandvoort

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Zandvoort, Niederlande, 29. September: Außer Spesen nichts gewesen: URD-Pilot Lucas Wolf hätte sich die Reise in die Niederlande zum Rennwochenende der FIA Formel 3 Europameisterschaft getrost sparen können. Auf der Strecke in Zandvoort ging der Nachwuchsrennfahrer aus Mörlenbach im Kräftemessen mit den besten Formel-3-Piloten der Welt leider leer aus.

Entsprechend kurz und bündig bilanzierte Wolf das Geschehen hinterher: „Das war ein ganz schlechtes Rennwochenende für uns. Das können wir einfach nur abhaken. Ich muss jetzt nach vorne schauen und mich auf die nächsten Einsätze konzentrieren.“

In den jeweils 40-minütigen Freien Trainings am Freitagmittag versuchte sich Wolf zunächst auf die 4307 Meter lange Strecke einzustellen. Nach Platz elf im ersten Abschnitt (1:32.409 Minuten), reichte es in der zweiten Session zu Position 21 im Feld der 27 Teilnehmer.

Am späten Nachmittag standen dann die wichtigen Qualifyingsitzungen an. In den jeweils 20-minütigen Sitzungen erreichte Wolf zweimal die Startplätze 20 und einmal 23 für die Wertungsläufe am Samstag und Sonntag.

Im ersten Wertungslauf am Samstag musste Wolf dann allerdings sein Auto mit einem technischen Defekt bereits in der Aufwärmrunde am Streckenrand abstellen. Am Nachmittag machte ein Dreher in der siebten Runde alle Hoffnungen auf ein erfolgreiches Abschneiden zunichte und auch Platz 19 im dritten Rennen am Sonntag vermochte keinen ausreichenden Trost zu spenden.

„Nach all dem Pech in den ersten beiden Rennen habe ich im dritten Lauf dann beim Start auch noch meinen Motor abgewürgt, weil die Rückzugsfeder an der Handbremse gerissen war und diese sich nicht löste. Dass ich dann anschließend mit Top8 Rundenzeiten noch auf die 19. Position nach vorne fahren konnte, war ein schwacher Trost. Zandvoort war definitiv das unglücklichste Wochenende, welches ich bisher erlebt habe“, fügte der fotogene Youngster seinem ersten Pressestatement noch hinzu.

In der Fahrerwertung belegt Wolf mit 28 Punkten den 16. Platz. Nach den Rennen auf dem niederländischen Dünenkurs stehen im Rahmen der FIA Formel 3 Europameisterschaft 2013 zwei weitere Veranstaltungen auf dem Programm. In zwei Wochen (11. bis 13. Oktober 2013) reist Wolf zunächst gemeinsam mit dem URD-Rennsport-Team ins italienische Vallelunga.  Nur eine Woche später folgt dann das Saisonfinale auf dem deutschen Formel-1-Kurs in Hockenheim (18. bis 20. Oktober 2013).

Der digitale Motorsportsender Motors TV, der weltweit über Kabel zu empfangen ist,  zeigt alle 30 live und in voller Länge. In Deutschland überträgt Fernsehpartner n-tv die Rennen 1 (Samstags) und 3 (Sonntags) live.

Internet:  www.lucas-wolf.de

 

 

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